Nachfolgend die Lockups (auslaufende Haltefrist von Aktien aus Emissionen) von heute +/- 5 Tagen, da der Zeitraum um diesen Tag unter Umständen auch interessant ist.


Auslaufende Lock-up-Perioden nach IPOs können spürbare Kursbewegungen auslösen.

Sobald die Sperrfrist endet, dürfen Altaktionäre wie Gründer oder Frühinvestoren ihre Aktien verkaufen. Dadurch steigt das Angebot am Markt, was kurzfristig zu Kursdruck und höherem Handelsvolumen führen kann – oft bereits im Vorfeld durch Erwartungen der Marktteilnehmer.

Wichtig: Nicht jeder Altaktionär verkauft sofort. Die tatsächliche Kursreaktion hängt stark von der Unternehmensqualität, der Nachfrage nach der Aktie und der Menge freigegebener Anteile ab. Deshalb sind Lock-up-Effekte meist temporär und bieten sowohl Risiken als auch Chancen.

Mögliche Handelsideen:

  • Kurzfristig defensiv agieren oder Gewinne vor dem Lock-up-Ende absichern

  • Rücksetzer beobachten und antizyklisch bei Übertreibungen einsteigen

  • Volatilität nutzen (z. B. für kurzfristige Trades)

  • Langfristig investieren, wenn Fundamentaldaten überzeugen und Verkaufsdruck nachlässt

 Warum haben einige Aktiensymbole ein "U" am Ende?

Das „U“ am Ende eines US-Ticker-Symbols steht meist für „Units“ – also für zusammengesetzte Wertpapiere, nicht für normale Aktien.

Die häufigsten Gründe:

  • Units (sehr häufig, v. a. bei SPAC)

Beispiel: XYZU

Eine Unit besteht typischerweise aus 1 Aktie + einem Bruchteil eines Warrants

Nach einer gewissen Zeit können diese Units aufgespalten werden in:

    1. normale Aktien (XYZ)
    2. Warrants (XYZW oder XYZ.WS)

➡️Verbesserung für Anleger:
Du kannst gezielt entscheiden, ob du Units (mehr Hebel) oder nur Aktien (weniger Risiko) halten willst.

  • Börsen- oder Übergangssymbole (selten)

In Ausnahmefällen kann ein U auch:

    1. ein temporäres Handelssymbol sein (z. B. bei Umstrukturierungen)
    2. ein Testsymbol der Börse

➡️ Diese Varianten sind selten und meist nicht für Privatanleger relevant.